Interessante Einblicke in die Abfallwirtschaft

Arbeitsgemeinschaften

Kreis Warendorf/Ennigerloh. Das Gelände der Abfallwirtschaftsgesellschaft des Kreises Warendorf in Ennigerloh besichtigten kürzlich die Vorstandsmitglieder der AG 60plus im Kreis Warendorf mit einigen weiteren Interessenten. Michael Dierkes informierte die Genossen anschaulich über die in Ennigerloh vorhandenen Anlagen und führte sie anschließend über das Gelände.

Zuvor hatte er klar gemacht, dass die Abfallwirtschaft heute einer permanenten Veränderung unterliege. So sei es nur bis 2005  erlaubt gewesen, den Müll einfach auf die Deponie zu kippen, heute müsse er zuvor behandelt und zu Ersatzbrennstoffen aufbereitet werden. „Die alte Deponie ist für uns heute ein Wertstofflager“, aus dem unter anderem noch erhebliche Mengen Gas gewonnen werden können. „Allerdings nimmt die Menge des Gases ständig ab.“

Michael Dierkes machte seinen Besuchern zudem deutlich, dass Abfall längst ein hoch geschätztes Wirtschaftsgut sei. „Für uns gibt es keine Abfälle mehr, nur noch Wertstoffe am  falschen Ort.“ Es sei heute kein Problem, den Restmüll in seine einzelnen Bestandteile zu sortieren. Umso mehr bedauerte Dierkes, dass die Wertstoffe der gelben Säcke zurzeit nicht der Abfallwirtschaf des Kreises Warendorf zur Verfügung stehen.

Beim anschließenden Rundgang konnten die Besucher nur einen kleinen Einblick in die Sortierung des Mülls sehen, da die meisten Teile der Anlage aus Sicherheitsgründen nicht zugänglich waren.

 

 
 

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