Kreis Warendorf. In fast allen Städten und Gemeinden im Kreis Warendorf gibt es sinkende Schülerzahlen, Grund- und Hauptschulen stehen vor dem Aus, der neue Schultyp Gemeinschaftsschule ist nach dem Koalitionsvertrag möglich, wurde in dieser Woche erstmals in Ascheberg genehmigt. Deshalb schaute der Vorstand der AG 60plus in seiner jüngsten Sitzung einmal genau nach, was eigentlich zum Thema Bildung im Koalitionsvertrag steht.
Der Stellvertretender Bürgermeister der Stadt Warendorf und zweite Vorsitzende der AG 60plus, Klaus Artmann, referierte ausführlich zum Thema Bildung.
Schnell stellte sich indes heraus, dass dieser Bereich viel zu umfangreich ist, so dass er gar nicht abschließend diskutiert werden konnte. In einer der ersten Sitzungen im neuen Jahr wird es weitergehen.
Den Vorstandsmitgliedern war klar, dass Bildung heute viel mehr sei als die Vermittlung von Wissen. Bildung und Wissen seien vielmehr elementare Bausteine für die Persönlichkeitsentwicklung, um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können.
Denn Wissen und weitere Bildung sei auch Macht und stärke das Selbstbewusstsein. Unabdingbar aber sei Zusammenarbeit mit den Eltern, zudem lebenslange Fortbildung im Privaten und beruflichen Bereich.